Bochum zeigt,
wie kommunale
Bildungsdigitalisierung gelingen kann:
mit klarer Strategie, breiter Beteiligung und dem Mut, neue Wege
zu gehen.

Bochum zeigt, wie kommunale
Bildungsdigitalisierung gelingen
kann: mit klarer Strategie, breiter
Beteiligung und dem Mut,
neue Wege zu gehen.

Bochumer Schulen 
im digitalen Aufbruch

In der Bochumer Schullandschaft gab es in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden digitalen Wandel.

Die Stadt Bochum hat erhebliche Fortschritte dabei gemacht, die Bochumer Schulen mit digitalen Hilfsmitteln zukunftsfähig zu gestalten – mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Strukturen, pädagogische Qualität und gesellschaftliche Verantwortung.


IT-Infrastruktur – solide und zukunftsorientiert 
Als Grundlage für einen digitalen Unterricht dient eine solide IT-Infrastruktur. Alle 80 Schulen in städtischer Trägerschaft verfügen mittlerweile über eine moderne IT-Grundausstattung. Dazu zählen Breitbandanschlüsse, flächendeckendes WLAN, Serverlösungen sowie digitale Präsentationsmedien in Unterrichts- und Fachräumen. Die Ausstattung mit mobilen Endgeräten – insbesondere iPads – liegt aktuell bei über 75 %. Diese grundlegende IT-Ausstattung ließ sich vor allem aufgrund der Fördergelder aus dem DigitalPakt Schule 1 ermöglichen. Die gesamte eingesetzte Technik folgt einem hohen Standardisierungsgrad, um Wartung und Support effizient zu gestalten und gleichzeitig Raum für schulformspezifische Anpassungen zu lassen.

Pädagogik und Technik Hand in Hand 
Die Digitalisierung wird bei dem IT-Service Schulen im Schulverwaltungsamt nicht als rein technisches Projekt verstanden, sondern als Chance für eine moderne, inklusive und kreative Schulbildung. Lehrkräfte werden gezielt dabei unterstützt, digitale Medien didaktisch sinnvoll einzusetzen. Dabei geht es nicht nur um technische Fertigkeiten, sondern auch um die Förderung von Medienkompetenz, kritischem Denken und kollaborativem Lernen. Unterstützung erhalten die Schulen durch Mitarbeitende des IT-Service Schulen und Medienberatende.


Supportstrukturen und nachhaltiger Betrieb 
Ein dreistufiges Supportsystem sorgt für den reibungslosen Betrieb der Technik in den Schulen: Einfache Aufgaben übernehmen die Schulen selbst, bei komplexeren Themen unterstützt der IT-Service Schulen und zieht bei Bedarf externe Dienstleister hinzu. Ein effizientes Ticketsystem, regelmäßige Wartung und klare Zuständigkeiten sichern die langfristige Nutzbarkeit der Ausstattung. Die Stadt Bochum setzt dabei auf kontinuierliche Qualitätssicherung und passt die Supportstrukturen regelmäßig an neue Anforderungen an.

Kooperation und Vernetzung – gemeinsam stark

Bochum versteht die Digitalisierung als Gemeinschaftsaufgabe. Schulen, Verwaltung, Zivilgesellschaft und externe Partner arbeiten eng zusammen. Das Medienstudio etwa bietet einen Raum zum Experimentieren mit neuen Technologien und Unterrichtsformen. Projekte wie GameBased Education e.V., die zdi-Schülerlabore oder die Stadtbücherei mit ihren digitalen Angeboten fördern interdisziplinäres Lernen und stärken die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Diese Orte des Austauschs und der Innovation sind zentrale Bausteine einer lebendigen digitalen Bildungslandschaft.


Künstliche Intelligenz – reflektiert und verantwortungsvoll

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema Künstliche Intelligenz. Bochum plant Pilotprojekte zur Integration von KI in den Schulalltag – sowohl im Unterricht als auch in der Schulverwaltung. Ziel ist es, grundlegendes Wissen über KI zu vermitteln, ethische Fragen zu diskutieren und den souveränen Umgang mit neuen Technologien zu fördern. Datenschutz, Transparenz und pädagogischer Nutzen stehen dabei im Mittelpunkt.


Bochum zeigt, wie kommunale Bildungsdigitalisierung gelingen kann: mit klarer Strategie, breiter Beteiligung und dem Mut, neue Wege zu gehen. Die Schulen der Stadt Bochum sind auf einem guten Weg und die digitale Zukunft hat längst begonnen.

Autor: Schulverwaltungsamt der Stadt Bochum

Ein Ort
mit Strahlkraft.